München-Neuaubing
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Die im Volksmund bekannte "Schmetterlingssiedlung" wurde 1939 für Mitarbeiter der Dornier Werke im Westen von München errichtet. Das über Jahrzehnte vernachlässigte Viertel mit insgesamt 246 Wohneinheiten ging 2005 in den Bestand der GWG-Gruppe über. Dank einer abschnittweisen Umquartierung der Mieter kann diese denkmal- geschützte Siedlung sukzessive in neun Bauabschnitten zwischen 2010 und 2016 saniert werden.

Mit Unterstützung der Architekten Büscher und Hakverdi aus München ließen sich die Vorgaben des Denkmalschutzes elegant mir den Interessen des Bauherren verbinden. Durch einen Ausbau der Spitzböden haben wir attraktiven Wohnraum hinzugewonnen. Mit Hilfe einer kombinierten Wärmedämmung, teils von außen, teils von innen, konnten optimale Werte bei der Wärmedämmung realisiert werden. Die zukünftige Energieversorgung über ein lokales Fernwärmenetz mit Geothermieanlage sorgt für eine vorbildliche Umwelt- und Kostenbilanz der gesamten Siedlung.

Neben dem Energiekonzept wurden auch die Zuschnitte der Wohnflächen dem aktuellen Bedarf angepasst und mit Balkonen und Dachterrassen erweitert. Parkettfußböden, Fußboden- oder Deckenheizung, teils raumhoch geflieste Bäder und wärmegedämmte Fenster gehören nun zum Ausstattungsumfang.

Als Besonderheit der Siedlung gelten die Supraportenmalereien, so nennen Fachleute Bilder über Hauseingängen. Ihre fabelhaft ikonografischen Tiermotive schenken den Häusern eine sympathische Individualität. Die ursprünglich vom Münchner Künstler Max Lacher (1905-1986) gestalteten Wandbilder wurden, soweit erhalten, originalgetreu restauriert oder von der Künstlerin Judith Egger neu gestaltet.

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